Digitale Kunstgeschichte in Zeiten von Corona

Digitale Kunstgeschichte in Zeiten von Corona

Manches spricht dafür, dass die Digitalisierung durch den Corona-Virus einen gehörigen Auftrieb erhalten wird, und sei es nur, weil die diversen Anwendungen durch schlichten Einsatz ihren Schrecken verlieren, den sie in den Augen vieler herkömmlich sozialisierter Zeitgenossen noch haben. Wissensvermittlung etwa wird in den nächsten Monaten, wenn erst einmal die deutschen Universitäten ihren Lehrbetrieb wieder aufgenommen haben, weitgehend digital betrieben werden. Aus anderen Verwaiste Gänge im Obergeschoss der Rostocker Kunsthalle: Die Schau der Berliner Fotografen Ute und Werner Mahler kann sich derzeit wegen der Corona-Krise niemand ansehen.Ländern, die – wie etwa die Schweiz – vom lockdown kalt erwischt wurden und von einem auf den anderen Tag auf online-Lehre umschalten mussten, hört man Unterschiedliches, aber Katastrophen scheinen dort nicht eingetreten zu sein. Liska Surkemper, Justin Underhill und Harald Klinke, letzterer Mitglied des Programmausschusses des Schwerpunktprogrammes „Das digitale Bild“, alle zusammen Herausgeber des „International Journal for Digital Art History„, nehmen den Trend auf und testen das Internet auch für die Organisation von Konferenzen. Am Freitag Abend findet eine Tagung zum Thema „Art History in Quarantine: Digital Transformations, Digital Futures“ online statt (mit der Vidokonferenzsoftware zoom), die mit einer eindrücklichen Reihe von nun wirklich international tätigen Wissenschaftler*innen aufwarten kann. Teilnahmebedingungen erfahren Sie hier. Ich bin gespannt, was da abgeht und wünsche der Veranstaltung Erfolg!

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