Tagung: „Das digitale Bild – Reflexionen zur kreativen Praxis"
Philipps-Universität Marburg, 07.–09. Juli 2022

Bild: © Rosa Menkman

Tagung: „Das digitale Bild – Die soziale Dimension, politische Perspektiven, ökonomische Zwänge
Ludwigs-Maximilians-Universität München
28.–30. April 2021

Alle Bilder – und dies gilt auch für das rechnergestützt generierte digitale Bild – sind gestaltete Artefakte. Das digitale Bild stellt die beteiligten Instanzen, Technologie, Wissenschaft, Kunst vor besondere Herausforderungen und ermöglicht unerwartete Anwendungen. Verbunden sind diese Bereiche dabei auf verschiedenste Art: auf reflexiver Ebene im Bereich des Artistic Research, als gestalterische Ausformung von digitalen Daten in Pixeln und Grafiken oder als Ästhetiken maschineller Algorithmen in neuartigen Kunstwerken. Zentral ist allen der kreative Impuls für den Umgang mit dem Digitalen.

Auf der fünften Tagung des Schwerpunktprogramms „Das digitale Bild“, die vom 7. bis 9. Juli 2022 in Marburg und online stattfinden wird, möchten wir uns diesem Aspekt ausführlich widmen und verschiedene Positionen abbilden, Herangehensweisen beleuchten und Problemstellungen behandeln. In welchem Verhältnis stehen die beiden kulturellen Variablen Kunst und Wissenschaft im Digitalen? Welche Rolle spielen Visualisierungen von abstrakten Programmcodes und was lernen wir aus dem Blick in die Black Box KI? Welche historischen Implikationen ergeben sich aus der Genese des Digitalen in den mathematischen Wissenschaften, angefangen bei den Begründern der Computer Science Alan Turing und John von Neumann? Wie nutzen Künstler*innen spezifische Eigenschaften und Attribute des digitalen Bildes und wie erweitern sie damit die gestalterischen Möglichkeiten oder gar den Kunstbegriff?

Sind Algorithmen nur als Werkzeug für die Kunst zu betrachten oder entstehen neuartige Kulturästhetiken? Verändert das digitale Bild die schöpferische Produktion, oder ist es eher als Kommunikationstool von Kunstschaffenden zu betrachten?

Die Tagung soll Gelegenheit geben, auf beispielhafte Phänomene zu blicken und Beschreibungen, Analysen und Thesen zusammenzutragen. Ziel ist es, Schnittmengen aus unterschiedlichen Disziplinen zu ermitteln und gleichermaßen aktuelle Forschungsdiskurse von einem neuen Standpunkt zu reflektieren. Details zu den transdisziplinären Projekten der ersten Förderperiode können Sie unserer Homepage entnehmen: https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/das-digitale-bild/.

Die Konferenz wird hybrid abgehalten und per Zoom übertragen. 

Registrieren Sie sich hier für die Teilnahme:

https://lmu-munich.zoom.us/meeting/register/tJwlduCgqj8rHd2agmjJfrV3F1CSuarLUC40

Tagungsprogramm

Das Tagungsprogramm steht Ihnen gemeinsam mit Kurzinformationen zu den Vorträgen und Vortragenden auch als PDF-Dokument zur Verfügung. 

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“ führt 12 unterschiedliche Forschungsprojekte deutscher Universitäten zusammen und fokussiert sich dabei auf die zentrale Rolle, die dem Bild im Prozess der Digitalisierung von Wissen und Praxis zukommt. Unter der übergeordneten Thematik behandeln die Teilprojekte je eigene Fragestellungen – so bildet das Programm den Facettenreichtum und transdisziplinären Charakter des Forschungsfeldes ab, während gleichzeitig enge Zusammenarbeit und produktiver Austausch der Forschenden angestrebt wird.

In regelmäßig stattfindenden Tagungen und Workshops wird dieser Dialog kultiviert und fortgeführt – gerne möchten wir auch Sie dazu einladen.

Tragen Sie sich hier ein, um eine Mail mit den Zugangsdaten kurz vor der Tagung zu erhalten:

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Sollte bei der Anmeldung etwas nicht klappen, schreiben Sie gerne direkt an dasdigitalebild@kunstgeschichte.uni-muenchen.de und wir nehmen Sie in die Liste auf.

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